Projekt iP4MoVE

 Intelligente Plattform für E-Mobilität und Vernetzung von Energieinformationen

iP4MoVE

Im Rahmen eines öffentlich geförderten Projekts arbeitet die BatterieIngenieure GmbH als Teil eines Konsortiums an der Konzeptionierung und Entwicklung einer intelligenten Plattform zur optimalen Kopplung der Sektoren Mobilität und Energie.

Durch die im Rahmen dieses Vorhabens angestrebte Kopplung des Energiesektors mit dem Sektor Mobilität, insbesondere dem Lastverkehr, werden beide Sektoren im Sinne der Energiewende und damit unter der Zielsetzung „Dekarbonisierung durch den Einsatz regenerativer Energien“ optimiert. Hierzu werden zunächst geeignete Zonen zur Bildung von Energiequartieren identifiziert, wobei neben dem Sektor Energie auch die Anforderungen von Logistikdienstleistern an die zu realisierende Ladeinfrastruktur berücksichtigt werden. Der Ausbau dieser Infrastruktur sowie eine optimale Dimensionierung des Quartiersspeichers ermöglichen eine verbesserte Ausnutzung des lokalen Angebots an erneuerbaren Energien. Auf Seiten des Mobilitätssektors erfolgt zunächst eine Analyse und Bewertung des Einsatzes von E-LKW und E-Kleintransportern unter Berücksichtigung logistischer, ökologischer, ökonomischer Szenarien und Randbedingungen, gefolgt von der Ermittlung des optimalen Elektrifizierungsgrads im Lastverkehr. Schließlich werden durch die Entwicklung einer datenbasierten Plattform und einer kontextbasierten Applikation eine Vermittlung zwischen Energieangebot und -nachfrage (Energieinformationen) sowie eine echtzeitfähige Planung von Ladezyklen, -zeiten und -orten ermöglicht. Damit soll das Forschungsvorhaben einen Beitrag zur ökologischen und ökonomischen Gestaltung der Elektromobilität, insbesondere von Lastverkehren, und der nachhaltigen Quartiersbildung sowie der Reduktion der Treibhausgasemissionen durch Integration regenerativer Energiequellen und Speichertechnologien leisten. Die prototypische Umsetzung im Projekt soll exemplarisch synergetische Potenziale, insbesondere am Standort NRW, aufzeigen und einen Baustein für eine smarte Mobilität (Mobilität 4.0) bilden.

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Das Projekt startete im Oktober 2019 und endet planmäßig im September 2022.

efre